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Wie man die richtige Projektmanagement-Software auswählt

netcomputing.de Redaktion15. Dezember 20225 Min. Lesezeit
Wie man die richtige Projektmanagement-Software auswählt
Photo by Austin Distel

Zusammenfassung

Das richtige Projektmanagement-Tool auszuwählen, ist ein entscheidender Schritt, um den Erfolg eines Projekts zu gewährleisten. Eine effektive Softwarelösung kann die Produktivität steigern, die Kommunikation verbessern und die Zusammenarbeit vereinfachen. Doch mit der Fülle an verfügbaren Option...

Das richtige Projektmanagement-Tool auszuwählen, ist ein wichtiger Schritt für den Erfolg eines Projekts. Eine gute Softwarelösung kann die Produktivität steigern, die Kommunikation verbessern und die Zusammenarbeit vereinfachen. Bei der Fülle an verfügbaren Optionen auf dem Markt ist es aber nicht leicht, die passende Projektmanagement-Software für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Die folgenden Aspekte sollten bei der Auswahl der Softwarelösung eine Rolle spielen.

Definieren Sie Ihre Anforderungen

Bevor Sie mit der Suche nach der richtigen Projektmanagement-Software beginnen, ist es wichtig, Ihre spezifischen Anforderungen zu identifizieren. Jedes Projekt ist einzigartig und erfordert möglicherweise unterschiedliche Funktionen und Tools. Fragen Sie sich, welche Funktionen Sie benötigen, um Ihr Projekt effizient zu verwalten. Benötigen Sie beispielsweise Funktionen zur Zeiterfassung, zur Ressourcenplanung oder zur Aufgabenverwaltung? Definieren Sie Ihre Anforderungen klar und präzise, um die Suche nach der passenden Software zu vereinfachen.

Prüfen Sie die Benutzerfreundlichkeit

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl der richtigen Projektmanagement-Software ist die Benutzerfreundlichkeit. Die Software sollte intuitiv und einfach zu bedienen sein, damit Ihr Team sich schnell damit vertraut machen kann. Testen Sie die Benutzeroberfläche und prüfen Sie, ob alle Funktionen und Tools leicht zugänglich und verständlich sind. Ein komplexes und unübersichtliches System kann zu Verwirrung und Frustration führen und dadurch die Produktivität senken.

Berücksichtigen Sie die Skalierbarkeit

Stellen Sie sicher, dass die ausgewählte Projektmanagement-Software mit Ihrem Unternehmen wachsen kann. Anforderungen und Projekte ändern sich mit der Zeit, und eine neue Software bei jeder Änderung einzuführen kostet Zeit und Geld. Prüfen Sie deshalb, wie flexibel eine Software zusätzliche Nutzer, Projekte oder Funktionen aufnimmt, bevor Sie sich festlegen.

Prüfen Sie die Integration mit anderen Tools

Projekte erfordern oft die Zusammenarbeit mit verschiedenen Tools und Plattformen. Stellen Sie sicher, dass die Projektmanagement-Software sich mit den bereits vorhandenen Werkzeugen in Ihrem Unternehmen verbinden lässt, etwa mit dem E-Mail-Client, dem Kalender oder der CRM-Software. Asana, monday.com und Jira bieten beispielsweise native Anbindungen an verbreitete Werkzeuge wie Slack, Google Workspace oder Microsoft 365 an. Eine solche Anbindung erspart doppelte Dateneingabe und hält Termine und Aufgaben an einer Stelle synchron.

Beachten Sie die Sicherheitsaspekte

Die Sicherheit Ihrer Projektdaten sollte hohe Priorität haben. Prüfen Sie deshalb die Sicherheitsfunktionen der Projektmanagement-Software: Verschlüsselungsprotokolle, Zugriffsberechtigungen je Rolle und die Einhaltung von Datenschutzstandards. Ein Zertifikat nach ISO/IEC 27001, dem internationalen Standard für Informationssicherheits-Managementsysteme in der seit 2022 gültigen Fassung, zeigt, dass ein Anbieter seine Sicherheitsprozesse extern prüfen lässt.

Berücksichtigen Sie das Budget

Das Budget spielt bei der Auswahl der richtigen Projektmanagement-Software ebenfalls eine Rolle. Die Preise unterscheiden sich deutlich zwischen den Anbietern: Asana verlangt für den Einstiegsplan Starter 10,99 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, monday.com berechnet für den Basic-Plan 9 Euro pro Sitzplatz und Monat. Bei den meisten Anbietern kommt ein kostenloser Plan für kleine Teams hinzu, dazu Rabatte von rund 18 Prozent bei jährlicher statt monatlicher Zahlung. Neben der monatlichen Gebühr lohnt sich ein Blick auf die Kosten für Zusatzfunktionen und Support in den höheren Plänen.

Die Wahl der richtigen Projektmanagement-Software kann einen großen Einfluss auf den Erfolg von Projekten haben. Wer die eigenen Anforderungen definiert und dabei Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit, Integration mit anderen Tools, Sicherheitsaspekte und Budget gegeneinander abwägt, findet die Softwarelösung, die zum eigenen Team passt.

Zusammenfassung

Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl sind eine klare Definition der eigenen Anforderungen, die Benutzerfreundlichkeit, die Skalierbarkeit, die Integration mit anderen Tools, die Sicherheitsaspekte und das Budget. Werkzeuge wie Jira eignen sich vor allem für Software-Teams mit agilen Abläufen, Asana und monday.com eher für bereichsübergreifende Projekte mit weniger technischem Fokus. Wer diese Kriterien vor der Entscheidung durchgeht, spart sich einen späteren Wechsel samt Datenmigration und neuer Einarbeitung.

Häufig gestellte Fragen

Welche Projektmanagement-Software eignet sich für Software-Entwicklungsteams?

Für Software-Entwicklungsteams eignet sich Jira von Atlassian besonders gut, weil es auf agile Methoden wie Scrum und Kanban zugeschnitten ist und Sprintplanung, Fehlerverfolgung und Anbindungen an Entwicklerwerkzeuge wie GitHub mitbringt. Für bereichsübergreifende Projekte ohne diesen technischen Fokus sind Werkzeuge wie Asana oder monday.com meist einfacher einzurichten.

Was kostet Projektmanagement-Software im Monat?

Die Kosten hängen vom Anbieter und der Anzahl der Nutzer ab. Asana verlangt für den Einstiegsplan Starter 10,99 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, monday.com berechnet für den vergleichbaren Basic-Plan 9 Euro pro Sitzplatz und Monat. Für sehr kleine Teams bieten die meisten Anbieter zusätzlich einen kostenlosen Plan mit eingeschränktem Funktionsumfang an.

Woran erkenne ich, ob eine Projektmanagement-Software sicher genug für sensible Projektdaten ist?

Ein Anbieter, der sensible Projektdaten sicher verwahrt, verschlüsselt Daten bei der Übertragung und im Ruhezustand und lässt seine Sicherheitsprozesse extern zertifizieren, etwa nach ISO/IEC 27001. Zusätzlich sollte die Software eine rollenbasierte Zugriffssteuerung anbieten, damit jeder Nutzer nur auf die Daten zugreift, die seine Rolle tatsächlich erfordert.

Lohnt sich ein Wechsel der Projektmanagement-Software später noch, wenn das Team wächst?

Ein späterer Wechsel ist möglich, kostet aber Zeit für Datenmigration und die Einarbeitung des Teams in ein neues System. Deshalb lohnt es sich, schon bei der ersten Auswahl auf Skalierbarkeit zu achten: darauf, wie einfach sich zusätzliche Nutzer, Projekte und Funktionen später ergänzen lassen, ohne dass ein kompletter Anbieterwechsel nötig wird.

Quellen

  1. Asana Preisübersicht (Starter-, Advanced- und Enterprise-Plan), Asana, abgerufen am 2026-08-27
  2. monday.com Preisübersicht (Basic-, Standard- und Pro-Plan), monday.com, abgerufen am 2026-08-27
  3. Best Project Management Software: Vergleich der wichtigsten Tools, Asana, abgerufen am 2026-08-27
  4. ISO/IEC 27001, Azure Compliance: Informationssicherheits-Managementsystem, Microsoft Learn, abgerufen am 2026-08-27

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